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Besonders das malerische und das musikalische Element sollten auf persönliche Weise ergriffen und zu einem anfänglichen Können ausgebildet werden. Für den zukünftigen Klassenlehrer ist eine künstlerische Bildung so weit nötig, dass er alle Unterrichtsfächer schöpferisch durchdringt und verwandeln kann. Solches lässt sich nur in längeren Zeitintervallen erreichen.
Nach dem Eintritt in das Studium werden vier solche Blöcke durchlaufen. Der letzte davon kann u. U. bei gutem Ausbildungsfortschritt in eine schon beginnende Lehrertätigkeit fallen. Die Fachkurse dieses Studienzweiges bereiten auf eine Fülle von Fächern, beispielsweise von der Einführung der Buchstaben bis hin zum Physikunterricht der Mittelstufe, vor. Die thematische Vielfalt erfordert, dass man initiativ und mit Freude auf Neues zugeht und bereit ist, sich auch zwischen den Blockzeiten in neue Inhalte einzuarbeiten.
Gerade die künstlerische Befähigung muss durch ein kontinuierliches Üben in diesem Bereich erlangt werden, das auf den Anregungen der Blöcke aufbaut. Den ausgedehnten Praxisphasen an Schulen kommt besondere Bedeutung zu, gilt es doch zu erproben, inwieweit man den Herausforderungen dieses Berufs gerecht werden kann.
Wenn Teilnehmer auf Grund ihrer Vorbildung nicht in allen Bundesländern genehmigungsfähig sind und deshalb einen dem staatlichen gleichartigen Ausbildungsabschluss anstreben, kann das Studium an kooperierenden Institutionen darauf gezielt fortgesetzt werden.
Das Blockstudium im Studienzweig Klassenlehrer sieht am Lehrerseminar Kassel vor:
- 6 Kursblöcke à 3 Wochen (insgesamt mindestens 2 Jahre)
- 3 naturwissenschaftliche Fachwochen
- 5 Wochenendseminare (Zwischentreffen, Fortbildungswochenenden)
- Begleitete Praxisphasen (mind. 3 Praktika à 3 bis 4 Wochen)
Die 6 Kursblöcke sind aufeinander aufbauend, ein Einstieg ist jederzeit möglich. Die drei naturwissenschaftlichen Fortbildungswochen zur Physik und Chemie der 6. bis 8. Klasse werden jedes Schuljahr neu angeboten, in den 2 1/2 bis 3 Studienjahren werden Ihnen diese Fachwochen insgesamt je drei Mal angeboten.
Bei den Wochenendsminaren sollte ein Gewicht auf die Zwischentreffen gelegt werden, da dort Themen behandelt werden, die in der Regel nicht während der sechs Blöcke bearbeitet werden.
Um dies anschaulicher zu verdeutlichen findet sich nachfolgend ein Zeitplan, den ein Student sich zusammenstellen könnte, wenn er zum Herbst 2009 mit dem Blockstudium beginnen würde:
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