Die Module in den Ausbildungsschulen
Während der Aufenthalte an den Ausbildungsschulen stehen der Unterricht, die differenzierte Wahrnehmung von einzelnen Schülern und unterschiedlichen Lerngruppen sowie die Organisationsform einer sebstverwalteten Schule im Vordergrund.
Zunächst können die Studierenden durch Hospitationen verschiedene Unterrichtsabläufe kennenlernen. Hierfür werden sie schon vor dem ersten Praktikum in der Ausbildungsschule auf besondere didaktische Elemente der Waldorfpädagogik vorbereitet. Ziel ist es, dass sie während des ersten Moduls in der Ausbildungsschule bereits einige Unterrichtsstunden selbst erteilen.
Neben den Hospitationen werden in Kursen pädagogische Besonderheiten von Lerngruppen besprochen, eigene und begleitete Unterrichte reflektiert und die Organisationsformen einer Schule in freier Trägerschaft dargelegt. Die Teilnahme an den pädagogischen und technischen Konferenzen sowie Oberstufen- und Klassenkonferenzen tritt hinzu.
Im Laufe der weiteren Module an Ausbildungsschulen werden die Studierenden immer mehr zu eigenständigem und eigenverantwortlichem Unterrichten hingeführt. Zunächst gilt es, im Rahmen einer Unterrichtsreihe bestimmte Etappen zu übernehmen, später werden ganze Unterrichtsreihen selbst gestaltet. Am Lehrerseminar in Kassel können die Studierenden, bevor sie zu diesem Modul an ihre Ausbildungsschulen fahren, sich auf die Unterrichtsreihen mit Dozentinnen und Dozenten vorbereiten. Eine der Unterrichtsreihen bildet den Rahmen für die Abschlussarbeit.
|